Herzlich Willkommen zum Gipfel 2016

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Der digitale Wandel

Mobile und digitale Technologien haben unsere Arbeitswelt verändert:
von vielen Beschäftigen wird mittlerweile ein hohes Maß an
Flexibilität verlangt, der Informationsfluss hat sich massiv verdichtet
und indirekte Steuerungsformen legen die unternehmerische
Verantwortung auf die Schultern Beschäftigten. Arbeit vermischt
sich immer mehr mit dem Privatleben, die Grenzen werden aufgeweicht.
Dies sind alles Faktoren, die unsere Gesundheit und Arbeitsfähigkeit
massiv beeinflussen. Doch wie wird die Zukunft aussehen?

Arbeit 4.0?

Hinter dem Schlagwort »Arbeit 4.0« verbirgt sich eine völlig neue
Qualität der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Neue Arbeitsformen entstehen, in denen »Selbstständige«
projektbezogen im Betrieb auf- und wieder untertauchen. Zukunftsszenarien zeigen die Einführung intelligenter Maschinen, die autonom die Produktion per Softwarealgorithmen steuern oder auf räumlicher Distanz miteinander kommunizieren. Der digitale Wandel bringt Chancen, birgt aber auch neue Risiken.

Was bedeutet das für die Menschen, die in dieser veränderten
Arbeitswelt arbeiten müssen? Welche neuen Belastungsfaktoren
entstehen, wenn unsere Arbeit nicht mehr an bestimmte Zeiten
gebunden ist? Welche Auswirkungen haben massive Leistungs- und
Informationsverdichtung? Was bedeutet die Robotisierung für die
Menschen, die mit und in diesen Systemen arbeiten müssen?

Die Arbeitswelt humanisieren

Die Gewerkschaften fordern, dass die Arbeit der Zukunft besser
gestaltet werden muss, um psychische Fehlbelastungen zu vermeiden,
Leistungsdruck zu mindern, Qualifi zierung zu stärken und die
Arbeitszeit im Sinne der Beschäftigten zu fl exibilisieren. Im Rahmen
der diesjährigen Tagung wollen wir daher die folgenden Fragen zur
Diskussion stellen:

  • Wie kann Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit unter den
    veränderten Bedingungen, die mit der Digitalisierung einhergehen,
    gewährleistet werden?
  • Was können konkrete Lösungs- und Gestaltungsansätze in
    den Betrieben sein?
  • Welchen Beitrag kann das Betriebliche Gesundheitsmanagement
    leisten?
  • Welche Gestaltungskraft hat das Instrument der Mitbestimmung
    und wie kann es besser von den betrieblichen Interessenvertretungen
    genutzt werden?
  • Wie reagieren unsere Sozialsysteme auf die neuen Arbeitsformen?

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