Helga Kühn-Mengel, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

Zur Person:

  • geb. 01.07.1947 in Duisburg, verheiratet, drei Kinder
  • seit 1996 Mitglied des Bundestages
  • seit Januar 2004 Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

Ehrenamtliche Funktionen:

  • seit 2008 Mitglied des Präsidiums des AWO Bundesverbandes
  • seit 1992 stellv. Bezirksvorsitzende der AWO Mittelrhein
  • Aufsichtsratsmitglied der Betriebsgesellschaft Seniorenzentren der AWO Erftkreis, ÖTV, Kinderschutzbund, Lebenshilfe, Forschungsgemeinschaft “Das körperbehinderte Kind”, Pro Familia, Museumsgesellschaft Brühl, Kunstverein Brühl, Deutsches Glockenmuseum auf Burg Greifenstein und im gemeinnützigen Verein Heimstatt Engelbert e. V. in Essen; Mitglied im Förderverein Nationalpark Eifel e. V.; Bundesvorsitzende der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie Köln e. V. (Fachverband für Psychotherapie und Beratung). Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

Kontakt:
Mühlenbach 35
50321 Brühl
Tel.: 02232/25843
Fax: 02232/23241

E-Mail: h.kuehn.mengel@awo-bm-eu.de

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Ein Gedanke zu „Helga Kühn-Mengel, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.“

  1. RUNDBRIEF NR. 74: “KRIMINALITÄT UND ASYLRECHT / MIGRATION (Offener Brief)”

    An den
    CDU-Landtagsabgeordneten und
    CDU-Vorsitzenden im Rhein-Erft-Kreis
    Gregor Golland
    Kurfürstenstraße 12
    50321 Brühl

    Kriminalität und Asylrecht / Migration

    Sehr geehrter Herr Golland,

    vor einiger Zeit haben wir folgendes Zitat von Ihnen gelesen:

    “(…) Wir brauchen nicht nur mehr Ermittlungen, sondern konsequente
    Verurteilungen und härtere Strafen sowie eine klare Asyl- und
    Migrationspolitik gegenüber straffällig gewordenen Diebesbanden aus Süd-
    und Osteuropa,“ so Golland abschließend.”
    Quelle: dru: Neue Strategien gegen Diebesbanden; Brühler Schlossbote
    21.08.2013

    In diesem Satz vermengen Sie zwei verschiedene Sachverhalte, die der
    Kriminalität und die des Asylrechts / der Migration. Die Gefahr besteht
    dabei, dass durch solche unbedacht-missverständliche oder
    unterschwellig-menschenverachtende Aussagen Asylsuchende und Migranten
    unter generellen Verdacht bei unkritischen Lesern gestellt und somit
    subtil verbreitete negative Klischees zu Migranten verstärkt werden
    können. Diese Art politischer Verlautbarung kann eine Stimmungsmache
    gegen das Grundrecht auf Asyl und die Migration verstärken, wodurch
    letztendlich die dafür empfänglichen Leser in ihrem menschenverachtenden
    und ausländerfeindlichen Weltbild bestärkt werden können. Besteht Ihre
    letztendliche Absicht als Sender dieser Bot-schaften darin sich der
    einen oder anderen Stimme dieses xenophoben Wählerklientels zu bedienen?
    Aus diesen Gründen halten wir Ihr brisantes Zitat politisch gefährlich
    und unmoralisch. Wir bitten Sie hiermit sich öffentlich von den
    beschriebenen möglichen Auswirkungen in aller Deutlichkeit zu
    distanzieren und sich uneingeschränkt zu einem humanistischen und
    „christlichen Menschenbild“ (siehe CDU-Grundsatzprogramm 2007) zu bekennen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Frank M., Harry H., Maria B., Peter B., Sascha O.
    Aktivistinnen und Aktivisten von attac Brühl

    Einstimmig beschlossen auf dem Plenum von attac Brühl am 03.10.2013

    Mehr Infos:
    http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=70162

    Quelle:
    http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=7164

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