Harald Schmitt: Pläne des Arbeitsministerium in bezug auf Betriebs- und Personalräte

Es wird eine Broschüre in der Reihe für Betriebs- und Personalräte erstellt. Hier können auch noch Anforderungen gestellt werden. Der schon öfter vorgestellte Schuber kann damit aufgefüllt werden. Es gibt ja auch in vielen Unternehmen gar keine betriebliche Interessenvertretung, dann wird es noch schwieriger.

Der Zusammenhang von Arbeit und Psyche muss noch genauer betrachtet werden. Dazu gibt es laufend auch Untersuchungen.
Verhalten und Arbeitsverhältnisse müssen verändert werden. Die betrieblichen Interessenvertretungen können und müssen helfen, damit die Themen gut weitergehen können. Das ist oft schwierig und aufreibend und ein Kampf, vor Gericht oder in Einigungsstellen.

Da muss diskutiert werden, und die Zahlen sind so klar, dass es eigentlich leicht fallen müsste. Werden Sie aktiv! Bei dem Thema Menschengerechte Gestaltung bieten das BetrVG viele Spielräume und Beteiligungsmöglichkeiten.

Die Gefährdungsbeurteilung ist dabei das zentrale Instrument, und es werden ja erschreckend wenige davon durchgeführt, und viele auch ganz schlecht gemacht. Auf jeden Fall gehören die psychischen Belastungen dazu und das wird vielfach noch nicht umgesetzt.
Wir haben 53 Millionen Krankheitstage, die auf psychische Belastungen zurückgehen, das alleine ist ja schon eine Motivation für die Prävention von psychischen Belastungen.

Es gibt noch eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, vom 11.1.2011, das sich darauf bezieht, dass Unterweisungen auf Basis der konkreten Gefährdungen stattfinden müssen, damit sie tatsächlich um konkrete Gefahren gehen!

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