Ergebnisse der Betriebsrätebefragung 2018

Dr. Elke Ahlers, vom Referat Qualität der Arbeit, Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf, stellte uns die Ergebnisse der brandneuen WSI-Betriebsrätebefragung 2018 vor. Hier lag der Blickpunkt auf der Arbeitswelt 4.0 (https://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_report_40_2018.pdf).

Auf die Frage, ob es in ihrem Betrieb eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GB Psyche) gab, sagten 76% der Befragten, dass es keine angemessene GB Psyche gäbe. Die wichtigsten Gründe dafür sind das fehlende Know-how im Betrieb und fehlende Verantwortlichkeiten.

Die Studie untersucht insbesondere welche Ursachen die Betriebsräte für Arbeitsintensivierung und für Arbeitskräfteknappheit sehen, weil in fast allen Branchen Betriebsräte diese Themen als dominierend wahrnehmen. Auch ein interessantes Ergebnis war, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt von Betriebsräten nicht eindeutig abgelehnt oder begrüßt wird.

Geleitet von den Daten vertrat Ahlers die These, dass eine wirkungsvolle Gefährdungsbeurteilung bei diesen Problemen Abhilfe schaffen kann. Betriebe mit guten Arbeitsbedingungen beispielsweise haben weniger Schwierigkeiten Personal einzustellen und zu halten. 

 

 

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