Erfahrungen der Stadt Offenburg

Nach der Mittagspause berichtet Oliver Basten von Erfahrungen der Stadtverwaltung Offenburg, die sie auf ihren Wegen zu einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement gemacht haben. Das Mitnehmen der Führungskräfte war im vergangenen Jahr das Hauptthema. Es wurde ein Leitbild entwickelt, das alle Beschäftigten gesund bleiben und die Leistungsfähigkeit erhalten können.
Für die Operationalisierung der Arbeit wurde inzwischen eine Lenkungsgruppe gebildet. Die Stadtverwaltung versteht die Aufgabe als BGM-Haus mit den einzelnen Themen des BGM im Unterbau.

Umgesetzt wurde im vergangenen Jahr ein Wechsel und damit eine Verbesserung der Betreuung durch die Sicherheitsfachkraft und Arbeitsmedizin.
Im Block BEM wurde ein so benanntes Integrationsteam gegründet und eine Dienstvereinbarung erstellt. Eine externe Fachberatung unterstützt den gesamten Prozess. Außerdem hielten es die Beteiligten für erforderlich, eine aussagefähige Statistik auf den Weg zu bringen.
Der Tarifvertrag Sozial- und Erziehungsdienste hat dem Prozess der Gefährdungsbeurteilung einen weiteren Schub gegeben. Es wurde eine betriebliche Kommission gegründet, die eine Fragebogenaktion mit insgesamt 8 Themenfeldern zur Arbeitssituation durchgeführt hat. Die Ergebnisse gingen in einen Gesundheitszirkel ein, in dem erarbeitet wurde, wie die Situation im Sinne der Wunschvorstellung verbessert werden kann. Die konkrete Umsetzung hat, so Oliver Basten, zuweilen Probleme in den Entscheidungsstrukturen zutage gefördert, die sich insbesondere um Budgetfragen drehten. Aber als ganz wichtige Erkenntnis für die Zukunft wurde gesehen, dass die Befragung sehr wertvolle Anhaltspunkte für Entwicklungen lieferte.
Im Themenfeld Gesundheitsförderung steht die Umsetzung eines Konzepts zur nachhaltigen Gesundheitsförderung auf der Agenda. Es wurden bereits mehrere neue Betriebssportgruppen gebildet, ein Bonussystem liefert Anreize zur Teilnahme. Eine Gesundheitswoche “Gesundheit eine Herzensangelegenheit” wurde gut angenommen. Hierfür konnte je Beschäftigter ein Arbeitstag an Arbeitszeit eingesetzt werden. Insgesamt 580 Personentage waren daran beteiligt.

 

 

 

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