Datenschutz mit Blick auf 4.0

DSC_0167Im Anschlussvortrag am Nachmittag beschreibt Prof. Dr. Peter Wedde die Herausforderungen der Neuen digitalen Arbeitswelt für den Schutz der Daten der Beschäftigten.

Er erklärt, dass die Geschwindigkeit der Veränderung in den letzten 30 Jahren sich immer weiter gesteigert hat. Inzwischen gibt es neue Programme, wie z.B. Office 365, die alle Informationen über die Arbeitsweise von Beschäftigten zu einem Ganzen zusammenfügen und warnt vor dem Bild, was sich daraus entwickeln lässt. Inzwischen sind auch wieder Großraumbüros aktuell, die mit ihrem Lärm zu einer erhöhten Belastung führen. Ebenso belastend sind die Bedingungen für mobile working. Nicht die plakativen Bilder von Freizeit sind die Realität sondern gezwungene Haltungen in Umgebungen, die nicht beeinflusst werden können.

Mit Einzelbeispielen, wie die Zunahme von digitalen Akten in Krankenhäusern oder auch Facebookgruppen von Beschäftigten der Intensivstationen, in denen die Krankensituationen ausgetauscht werden, beschreibt Peter Wedde die Gefahren, wenn der Datenschutz außer Acht gelassen wird.

In einem rechtlichen Ausblick erläutet Peter Wedde die ab 2018 anstehende Datenschutzgrundverordnung. Als weiter diskutiertes Thema wird bleiben die Vorratsdatenspeicherung, die für Arbeitgeber in der Industrie 4.0 gefordert werden wird.
Für Betriebsräte stehen folgende Themen an:

  • Revision von IT-RegelungenVerankerung von Auditverfahren
  • Verankerung von sinnvollen Veränderungsmechanismen, sobald IT-Systeme wechseln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.