Der Abschluss

Zum Abschluss des Gesundheitsgipfels fassen Conny Danigel und Sabine Heegner die Essentials des Gipfels zusammen und zeigen noch einmal die Grundlinien der Tagung auf. Bei diesem Gipfel lag der Schwerpunkt auf dem Sockel des BGM und den daraus folgenden Maßnahmen für die Gesunderhaltung der Beschäftigten. Die (Weiter-)entwicklung eines BGM kann nur ein kontinuierlicher Prozess in kleinen Schritten sein. Je umfassender das BGM gestaltet wird, kommt man zwangsläufig auch zu Themen aus den Bereichen Organisations- und Personalentwicklung.

„Der Abschluss“ weiterlesen

Körper- und Arbeitsplatzmapping

Im letzten Vortrag des diesjährigen Gesundheitsgipfels stellen Heidi Bauer und Bernd Schneider von Freudenberg Sealing Technologies die Methode des Gesundheitsmapping im BGM vor, die sie in ihrem Betrieb erfolgreich erprobt haben.

Auch in dieser Methode ist das Wissen der Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz Grundlage der Analyse. Voraussetzung ist: die Verbesserung muss von allen gewollt sein und der BR ist als Co- Moderator mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet. „Körper- und Arbeitsplatzmapping“ weiterlesen

Die ASITA-Arbeitssituationsanalyse

Die zweite Referentin des Tages, Dr. Karin Töpsch, ist externe BGM-Beraterin für die Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Sie stellt dem Forum die ASITA-Arbeitssituationsanalyse der BGW vor, die selbstständig, aber auch nach einer Mitarbeiterbefragung als vertiefende Erhebung eingesetzt werden kann. „Die ASITA-Arbeitssituationsanalyse“ weiterlesen

„Wir machen eine Befragung und niemand geht hin”

Brigitta Gruber von @rbeitsleben möchte in ihrem Vortrag die Teilnehmenden mitnehmen auf dem Weg von soliden Daten zu konkreten Taten. Sie führt aus, dass es in den Betrieben inzwischen zahlreiche Ermittlungen gibt, aber die Beschäftigten würden müde, wenn dann nichts folgt oder sie nicht erfahren, was geschieht. Ein Ausfall der Beschäftigten bei der nächsten Erhebung könnte die Folge sein, selbst wenn diese Erhebung in ihrem Interesse ist. „„Wir machen eine Befragung und niemand geht hin”“ weiterlesen

Die Paritätische Kommission der Deutschen Post

Im nächsten Vortrag und zum Abschluss des Montags stellen Georg Hohlwein und Barbara Titze von der Deutschen Post AG die Besonderheit einer bei ihnen gebildeten Paritätischen Kommission zum Arbeits- und Gesundheitsschutz vor.

Diese zunächst vom Arbeitgeber nicht gewollte Kommission konnte im Rahmen von Verhandlungen zu Veränderungen in der Briefzustellung erreicht werden. „Die Paritätische Kommission der Deutschen Post“ weiterlesen

Tipps und Tricks für Betriebsräte

Hans-Joachim Bartlick von der Telekom Kundenservice stellt die Handlungsmöglichkeiten der Betriebsräte im Prozess der Beurteilung der Arbeitsbedingungen vor. Er weist darauf hin, dass es im Arbeitsschutz viele auslegungsbedürftige Begriffe gibt. Das bedeutet, dass der Betriebsrat sich jeweils in der Mitbestimmung befindet.

„Tipps und Tricks für Betriebsräte“ weiterlesen

Erfahrungen der Stadt Offenburg

Nach der Mittagspause berichtet Oliver Basten von Erfahrungen der Stadtverwaltung Offenburg, die sie auf ihren Wegen zu einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement gemacht haben. Das Mitnehmen der Führungskräfte war im vergangenen Jahr das Hauptthema. Es wurde ein Leitbild entwickelt, das alle Beschäftigten gesund bleiben und die Leistungsfähigkeit erhalten können.
Für die Operationalisierung der Arbeit wurde inzwischen eine Lenkungsgruppe gebildet. Die Stadtverwaltung versteht die Aufgabe als BGM-Haus mit den einzelnen Themen des BGM im Unterbau. „Erfahrungen der Stadt Offenburg“ weiterlesen

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz als Auftrag

Noch vor der Mittagspause erläutert Marcus Hussing die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten, die die DGUV für die Betriebe zur Förderung der psychischen Gesundheit bereithält. In seiner Einführung zeigt er auf, welche Dimension die Problematik inzwischen angenommen hat. Laut Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion der Linken gab es in 2012 insgesamt 61,5 Mill. Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen. „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz als Auftrag“ weiterlesen

“Dann sollen es halt die Jungen machen”

Sandra Stude von der IG BCE berichtet in ihrem Beitrag, das in ihrer Gewerkschaft Beschäftigte eingestellt wurden, um in den Betrieben bei der Umsetzung der Anforderungen des aktuell diskutierten Fachkräftemangels zu unterstützen, indem der demografische Wandel mit Guter Arbeit verknüpft wird. Dies macht deutlich, dass die Arbeit an dem Thema schwerpunktmäßig voran getrieben werden soll. In ihrer Arbeit begegnet ihr immer wieder in den Auftaktgesprächen mit den Arbeitgebern zur Bewältigung des Problems die Einschätzung: ” dann sollen es halt die Jungen machen”. Oder sie denken an Leistungsverdichtung, um den Mangel abzufedern. Stattdessen, so Sandra Stude, ist Entlastung durch alle Altersgruppen erforderlich, wenn das Problem gemeistert werden soll. Es sei jedoch eine win-win- Situation, dem Demografischen Wandel mit Guter Arbeit zu begegnen. Andernfalls drohen Qualitätseinbußen, verringerte Produktivität, höhere Fluktuation und letztlich dann auch eine verringerte Wettbewerbsfähigkeit. „“Dann sollen es halt die Jungen machen”“ weiterlesen

Das Arbeitsprogramm “Psyche” der GDA

Am Montag Morgen beginnt Bettina Splittgerber aus dem Hessischen Sozialministerium mit einem Referat, in dem sie das Arbeitsprogramm “Psyche” der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) erläutert. Aus Europa wurde der Auftrag an die staatlichen Aufsichtsbehörden herangetragen, eine Arbeitsschutzstrategie zu entwickeln. Neben den staatlichen Organen sind begleitend beteiligt auch die Sozialpartner und die Gesetzliche Krankenversicherung. Aktuell befindet sich die GDA in der zweiten Periode 2013-2018 mit drei Programmen. Das sind:

  • Verbesserung der Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes,
  • Reduktion von Muskel und Skeletterkrankungen
  • Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung

„Das Arbeitsprogramm “Psyche” der GDA“ weiterlesen